Elgato Eve Weather im Test

Elgato Eve WeatherElgato Eve Weather

Elgato Eve Weather Test – Elgato steht für Unterhaltungselektronik und seit 2014 auch für intelligentes Wohnen. Elgato ist einer der ersten Hersteller, der mit seinen Produkten HomeKit von Apple iOS unterstützt.
Kurz vor Apples Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2015 haben Unternehmen wie Elgato ihre ersten HomeKit Geräte vorgestellt. Verschiedene Sensoren in Elgato’s „Eve“-Sysyem lassen die iOS-Nutzer die Luftqualität checken und überwachen und nach unterschiedlichen Aspekten auswerten: Zum Beispiel prüft Eve Room die Raumluftqualität, Eve Door und Window alarmiert bei offenen Türen und Fenstern, Eve Energy prüft den Energiebedarf von Elektronikprodukten und Eve Weather überwacht die Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit. Weitere Sensoren z.B. für Rauch Detektion und Wasserverbrauch sind in Planung. Jeder der Sensoren, die seit Juni 2015 erhältlich sind, arbeitet mit Siri-Kommandos und die iOS App schaltet die Sensoren ein oder aus.

Elgato Eve Weather – Ein Kabelloser Außensensor mit der Unterstützung des Apple HomeKit
Der Außensensor Eve Weather misst die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit sowie den Luftdruck der Außenluft. In der App unterstützt Siri die Sprach-Kommunikation mit dem Smartphone. Die HomeKit-Unterstützung bietet somit einen optimalen Bedienkomfort bei hoher Sicherheit. Mit dem iPhone oder iPad werden die Wetterdaten zu Hause ohne vorheriges lästiges Kabelverlegen erfasst  Das Elgato Eve Weather vermittelt einen Überblick auf dem Smartphone und hilft die Wohnqualität zu verbessern. Die persönlichen Wetterdaten werden nach Tag oder Monat oder Jahr dargestellt und grafisch aufbereitet.

Messdaten Elgato Eve Weather

Messdaten Elgato Eve Weather

Elgato Eve Weather Installation

ElgatoEveInstallation

Screenshot ElgatoEve Seriennummererkennung

Die Installation ist Kinderleicht. Zuerst wird die Elgato Eve App z.B. auf dem iPad installiert, sie erkannte das Elgato Eve Weather innerhalb von zehn Metern ohne Probleme. Anschließend wird das Eve Weather mit der Kamera vom iPad oder iPhone integriert. Die Erkennung der Seriennummer verläuft ohne größe Probleme – vlg. Bild. Falls das automatische Erkennen nicht funktionieren sollte, besteht die Möglichkeit diese manuell einzugeben. Räume waren schnell angelegt und den Geräten zugeordnet. Über das iPad findet sich schnell eine Übersicht aller verbundenen Geräte. Temperaturänderungen wurden sehr schnell angezeigt. Die App sticht durch Ihre Übersichtlichkeit und einfachen und intuitive Bedienung hervor. Auch die Raumnamen konnten während des Tests ohne Probleme nachträglich geändert werden.

Extremwerte löschen, Daten von Eve Weather exportieren

Nach der Installation des Elgao Eve Weather, zeigte der Sensor kurzzeitig einige Extremwerte bei der Temperaturmessung an. So betrug die maximale Temperatur über 100°C und die minimale lag bei weit unter -40°C. Nachdem der Sensor sich innerhalb von kürzester Zeit auf die richtigen Temperaturwerte eingepegelt hatte wurde diesem „Einpegeln“ keine weitere Betrachtung geschenkt. Bei der Langzeitauswertung der Messwerte zeigte sich hingegen, dass die Maxima und Minima zur Skalierung der Achsen herangezogen werden. Glücklicherweise hat Elgato in diesem Punkt mitgedacht und bietet über das Menü in der Eve App die Möglichkeit einzelne Messwerte zu löschen.

Datenpunkte in Elgato Eve App

Falsch Skalierte Datenpunkte in Elgato Eve App

Anleitung um einzelne Messungen zu löschen:

  • Öffne die Eve-App
  • Gehe zum gewünschten Gerät (in diesem Fall Eve Weather)
  • Tippe auf den Messwert (Temperatur)
  • Tippe auf die drei Punkte in der rechten Ecke
  • Tippe auf Messungen ganz unten
  • In der Übersicht über alle Messungen in der Monats- bzw. bei nochmaligem Tippen auf den jeweiligen Tag in der Stundenansicht
  • Auf Bearbeiten rechts oben klicken und durch Tippen auf das rote Minus-Symbol die gewünschten Messwerte ganz einfach löschen

 

Elgato Eve App - Darstellung Eve Weather

Bearbeitete Datenpunkte in Elgato Eve App

So konnten innerhalb kürzester Zeit die fehlerhaften Einschwingmesswerte gelöscht werden und die Skalierung hat sich anschließend entsprechend angepasst. Aktuell werden die Daten nur in der Elgato Eve App gespeichert, oder eben bis zu 3 Wochen im Sensor, falls dieser nicht mittels Smartphone oder iPad mit der App synchronisiert wird. Auf Nachfrage beim Hersteller ob die Daten manuell exportiert werden können wurde mit nein geantwortet. Allerdings hat Elgato versichert, dass in einer neuen Version eine Exportfunktion für vorhandene Daten eingebunden werden soll.

 

 

 

Elgato Eve & Datenschutz

In Zeiten globaler Überwachung, spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Elgato Eve ist Bestandteil des „Ökosystems“ HomeKit, welches bei der Übermittlung und Speicherung eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwendet. Das heißt, das niemand außer dem Nutzer selbst, also auch nicht Apple oder Elgato, diese Daten lesen kann oder weiß, welchen Status diese Geräte derzeit haben. Es werden keine Daten auf Elgato- oder Apple-Servern gespeichert. Mehr Infos dazu sind bei Apple im Bereich HomeKit / Datenschutz aufgelistet.

Bluetooth Range Extender

Beim Testen ist aufgefallen, dass nicht alle Sensoren durch das Apple TV erreicht werden konnten. Die Idee war ein iPad oder anderes iOS Device als Range Extender zu verwenden. Auf Nachfrage bei Elgato bekamen wir folgende Antwort:

„Das iPad kann nicht als Bridge verwendet werden, da sich die Daten nur bei aktivem Abrufen mittels iOS-Gerät und Eve-App synchronisieren. Aktuell ist die Nutzung eines Apple TV die einzige Option für den Fernzugriff. In Zukunft wird es allerdings Tunnel Geräte (Bluetooth Range Extender) geben, mit denen sich die Reichweite vergrößern lässt.“

Was Zukunft in diesem Zusammenhang bedeutet ist noch nicht ganz klar, es ist aber schön zu sehen dass bereits in der Entwicklungsabteilung bei Elgato an diesem Problem gearbeitet wird.

Siri Integration

Mit Siri ist es möglich die Gräte direkt anzusprechen. So lässt sich mit Siri etwa die Außentemperatur direkt abfragen. Beim Test lief die Interaktion mit Siri allerdings ehr durchwachsen. Die Sprachassistentin erkannte die Fragen und Befehle nicht immer auf anhieb. Ob das am W-LAN vor Ort lag oder am Siri selbst lässt sich schwer beantworten. Für uns ist die Sprachsteuerung allerdings aktuell auch noch nicht so wichtig. Wir können uns gut vorstellen, dass in einem nächsten Softwarerelease von iOS die Sprachsteuerung nochmals verbessert wird.

Fazit: Elgato Eve Weather

Die App Eve spricht nun neben englisch auch deutsch und französisch. Der große Vorteil ist bei dem System, dass jedes Modul für sich einzeln arbeiten kann und man die Module so nach und nach zum Einsatz bringen kann. Die Batterien sind sparsam und haben eine lange Lebensdauer.
Das Elgato Eve Weather ist eines der vier HomeKit kompatiblen Produkte der Eve Serie, die kabellos per Bluetooth die Sensordaten auf das Smartphone übertragen und das Wetter zu Hause im Überblick behalten. Hier geht es zum kompletten Elgato Eve Test.

Siri beantwortet die folgenden Fragen: Wie ist die Außentemperatur? und: Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit? oder: Wie hoch ist der Luftdruck? Die Elgato Line Produkte sind ein weiter nützlicher Schritt in die Home-Automation. Die Elgato Eve Weather Station ist im Internet z.B. bei Amazon online erhältlich.

Einziger für uns erkennbarer Nachteil ist die Reichweite von Bluetooth 4.0. In einem Einfamilienhaus waren einige Sensoren nicht von überall aus erreichbar. Hier stellt sich die Frage ob es bei der Apple HomeKit Lösung nicht möglich ist auf W-LAN zurückzugreifen. Denn die meisten Wohnungen & Häuser sind so mit W-LAN Access Points und Repeatern ausgestattet, dass in jedem Zimmer Empfang herrscht. Hier könnten die Sensoren direkt aufgeschaltet werden und dem Internet of Things stände nichts mehr im Weg. Beim Testen in einer Eigentumswohnung arbeitete das System einwandfrei.

 

Update: Januar 2016

Bezüglich der Aussage, dass Elgato den Datenexport in einer neuen Version implementieren möchte, tut sich nun etwas. Mit der neuen Version 1.2 der Eve-App ist es möglich ist, die gewünschten Daten als .cvs-Datei zu exportieren.

 

Datenexport – aber richtig:

Mit der HomeKit-Technologie werden alle Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen und gespeichert. Das bedeutet, dass nur man selbst auf die Daten zugreifen kann. Eve bietet jetzt die Möglichkeit, die gesammelten Daten über Luftqualität, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Energieverbrauch und noch andere ganz einfach zu exportieren. Die Daten können nun genauer mit Numbers oder Excel analysiert werden – direkt auf dem iPhone oder iPad. Darüber hinaus können die persönlichen Eve-Daten auch mit Familie und Freunden geteilt werden.

 

Die gesamten Informationen zum Update findet ihr im App Store.

Was haltet Ihr von den neuen Funktionen? Wer hat es schon getestet? Sag es uns in den Kommentaren.

 

 

1 Kommentar zu "Elgato Eve Weather im Test"

  1. Bei mir läuft seit einiger Zeit Eve Weather und es funkt seine Daten ohne weiteres über das ApppleTV, natürlich gibt es Nachteile im Vergleich zu Bridge unterstützten Systemen, aber die eigenständigen Geräte unterstützen HomeKit und sind somit voll funktionstüchtig. Bei größeren Reichweiten zum AppleTV gibt es Übertragungsprobleme, vielleicht muss hier mit einem weiteren AppleTV arbeiten? Bericht gibts hier: http://www.zopel.de/2016/02/23/eve-weather-von-elgato-wetterdaten-in-apple-homekit/

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