Hyaluronsäure – was ist das?

 

Jeder Mensch produziert im Körper Hyaluronsäure. Sie besteht aus einer Kette von Zuckermolekülen und spielt im Bindegewebe eine wichtige Rolle. Die Säure hat die Eigenschaft, große Mengen an Wasser zu binden und zwar 6000 Mal so viel wie Wasser. Dadurch wird die Haut elastisch und straff. Zudem hält die Hyaluronsäure Zellen zusammen und sorgt in den Gelenken und Bandscheiben für Beweglichkeit und Geschmeidigkeit. Ebenso kommt der körpereigene Stoff in den Augen vor. Dort hält es die Linse flüssig.

 

Die Hyaluronsäure wird durch verschiedene Enzyme im Körper zu einem komplexen Mehrfachzucker zusammengefügt. Ab dem 25. Lebensjahr nimmt die körpereigene Produktion ab. In Untersuchungen und Tests wurde festgestellt, dass bei einer sechzigjährigen Frau nur noch ein Hyaluronsäuregehalt von 10% im Köper nachweisbar ist. Das hat zur Folge, dass die Flüssigkeit zwischen den Hautzellen abnimmt, die Haut an Volumen verliert und Falten entstehen. In den Gelenken kommt es zu Verschleiß, die Knorpelmasse hat nicht mehr die gleiche Beweglichkeit. Einige Menschen leiden dadurch an Arthrose.

 

In der Medizin wird die köpereigene Hyaluronsäure vielseitig eingesetzt, um den oben genannten Problemen entgegenzuwirken. Seit vielen Jahren ist die Substanz ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von Arthrose. Seit rund 30 Jahren wird sie zudem zur Falten- und Lippenunterspritzung benutzt. Der körpereigne Wirkstoff spendet der Haut erneut Feuchtigkeit und lässt sie straff, frisch und strahlend werden. Die Hyaluronsäure wirkt sehr stark, sodass eine geringe Dosierung bereits ausreicht, um ein effektives Glättungsergebnis zu erzielen und die Kollagenbildung anzuregen, welche für neue Hautzellen sorgt.

 

Mythen und Vorurteile zu Hyaluronsäure

 

In Foren und Medien kursieren viele Mythen und Vorurteile über die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure. Angeblich wirkt die Säure nicht so gut und es gibt viele Nebenwirkungen. Echte Fakten werden durch ahnungslose Kommentare verdreht. Unter anderem wird behauptet, das Hyaluronsäure aus Hahnenkämmen stammt. Zwar lässt sich diese Substanz daraus gewinnen, doch die in den Ästhetischen Kliniken verwendete Hyaluronsäure ist auf keinen Fall tierischen Ursprungs.

 

Auch das Vorurteil, dass die Hyaluronsäure-Injektion nicht wirkungsvoll ist, stimmt nicht. Zwar gibt es Hautcremes und Tabletten, die diese Substanz enthalten, doch, um eine langfristige und deutlich sichtbare Wirkung zu erzielen, muss eine Injektion erfolgen. Nur so gelangt Hyaluronsäure gezielt in die tiefen Hautschichten, wo sie Volumen aufbauen und Falten glätten kann.

 

Viele Patienten haben große Angst vor den Spritzen, da sie glauben, dass dies mit starken Schmerzen verbunden ist. Die Unterspritzung wird mit ganz feinen Nadeln ausgeführt und ist so gut wie schmerzfrei. Außerdem enthält die Spritze ein Betäubungsmittel. Die Geschichten über ein schrecklich aussehendes Facelift lassen sich ebenfalls dementieren. Denn Hyaluron ist eine natürliche Substanz und nicht mit Botox zu vergleichen, welches die Muskeln im Gesicht lähmt.

 

Vorteile einer Gesichtsbehandlung mit Hyaluronsäure

 

Der Einsatz von Hyaluronsäure ist unbedenklich und minimal-invasiv. Der Wirkstoff lässt sich gezielt unter die Fältchen der Haut injizieren. Da es sich um eine natürliche, körpereigene Substanz handelt, kommt es so gut wie nie zu Allergien oder unerwünschten Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu einem chirurgischen Facelifting lässt sich die Behandlung mit Hyaluronsäure ambulant und in wenigen Minuten durchführen. Das Ergebnis ist natürlich und langfristig. Besonders gut ist diese Therapie für die Beseitigung von Fältchen um Mundwinkel und Stirn herum geeignet. Natürlich handelt es sich bei der Substanz um kein Wundermittel. Bei extrem ausgeprägten Falten kann die Hyaluronsäure eventuell nicht zum gewünschten Ergebnis führen.

 

Anna Dinkin, Inhaberin des Belle Femme Zentrums über die Hyaluronsäure-Behandlung

 

Anna Dinkin, Spezialistin für Naturheilkunde sowie Fachärztin für minimal-invasive ästhetische Medizin und Fachärztin für Injektionstechniken zur Gesichts- und Körperverjüngung verfügt über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure und ist eine Expertin in diesem Bereich:

 

Wir arbeiten in der Belle Femme Klinik ausschließlich mit hochwertigen Fillern. Die Hyaluronsäure ist ein dickflüssiges Gel, das biologisch abbaubar ist, nicht aus tierischer Herkunft stammt und unter streng kontrollierten Bedingungen produziert wird. Die Hyaluronsäure verwenden wir bei Patienten, die eine natürliche Korrektur und Glättung der Falten um Augen, Mund und Stirn wünschen, sich die Lippen vergrößern lassen wollen oder Wangen und Kinn modelliert haben möchten. Im persönlichen Vorgespräch führen wir eine umfassende Analyse des Hautbilds durch, um eine passende Individuallösung für jeden Patienten zu finden, und um optimale Ergebnisse zu erzielen.

 

Das Resultat ist nach der Behandlung sofort sichtbar und der minimal-invasive Eingriff dauert nur wenige Minuten. Das Hyaluronsäure-Gel wird vom Körper sehr langsam aufgelöst. Das sorgt für eine lange Wirksamkeit von bis zu acht Monaten. Begleiterscheinungen treten bei dieser Therapie kaum auf, auch kommt es zu keinen Ausfallzeiten. Der Patient ist direkt nach der Behandlung gesellschaftsfähig. Nur im Einzelfall kann es zu einer leichten Rötung und Schwellung sowie Empfindlichkeit an der betroffenen Hautstelle kommen. Die natürlichen Hyaluronsäure Unterspritzungen lassen sich beliebig oft wiederholen.“

 

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